Sie experimentieren mit Pop und freien Formen, sie singen Englisch, Deutsch oder gar Ukrainisch, und häufig schreiben sie ihre Musik selbst: junge Jazzsängerinnen und -sänger aus Deutschland klingen heute so vielfältig wie noch nie.

Zu den jüngeren Entdeckungen im Deutschen Vokal-Jazz zählt der Leipziger Matthias Boguth. Er komponierte ein ganzes Album zu Texten von Dylan Thomas. Die in Köln lebende Ukrainierin Tamara Lukasheva vertont u.a. in ihrer Muttersprache verfasste, selbst geschriebene Gedichte. Der Berliner Erik Leuthäuser machte mit „Wünschen“ den bisher vielleicht überzeugendsten Versuch, Jazz auf Deutsch zu singen. Die Halb-Amerikanerin Rebekka Ziegler dagegen orientiert sich mit ihrer Band Salomea an Hip Hop und R&B. Sie alle sind – in Text und Klang – auf dem besten Weg zur unverwechselbaren, eigenen Stimme. Im Gespräch geben sie Auskunft über ihre Ideen und Inspirationen.

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©  Deutschlandfunk, Jazzfacts, 23.1.2020

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