Wäre schon interessant zu wissen, was wohl Hannah Arendt zur Corona-Pandemie gesagt hätte. Wie sich Gesellschaften in Krisenzeiten verändern war ja ihr Lebensthema.

Aber nun ist sogar Hannah Arendt gewissermaßen posthum in den Bannkreis des Virus geraten: das Deutsche Historische Museum in Berlin konnte kürzlich die Ausstellung „Hannah Arendt und das 20 Jahrhundert“ wegen der aktuellen Lage nicht eröffnen und verweist deshalb auf ein anspruchsvoll gestaltetes Digital-Angebot. Dass dieses gut ankommt, ist nicht verwunderlich. Schließlich gibt es einen regelrechten Hype um die politische Philosophin. Ihre Bücher werden neu aufgelegt, Interviews mit ihr auf Youtube millionenfach angeklickt.

Es diskutieren:
Dr. Wolfram Eilenberger, Philosoph und Publizist, Berlin
PD Dr. Stefania Maffeis, Institut für Philosophie, Freie Universität Berlin
PD Dr. Thomas Meyer, Privatdozent für Philosophie, Ludwig-Maximilians-Universität München
Gesprächsleitung: Martin Durm

© SWR 2, Forum, 21.4.2020

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