„Yazz Ahmed Quartet“ Konzertmitschnitt vom 4. September 2019, BLG-Forum, Bremen

Die britische Jazzmusikerin wurde in Bahrain geboren und wuchs später in England auf. In ihrer Musik verbindet sie Musiktraditionen des Nahen Ostens mit Elementen aus Rockjazz und Electronica. 

Der Geist der Freiheit im Jazz, den schätzt Yazz Ahmed über alle Maßen. Und sie versteht, diese Freiheit zu nutzen. Die Trompeterin aus England gehört zu jenen Jazz-KünstlerInnen, die sich nicht zu sehr von klassischen Formen und Vorbildern leiten lassen. Offensiv führt sie verschiedene stilistische Ströme zusammen, integriert zudem musikalische Elemente ihrer arabischen Herkunft.

Geboren wurde Yazz Ahmed in Bahrain als Tochter einer englischen Mutter und eines bahrainischen Vaters. Ihre frühen Lebensjahre verbrachte sie in dem Insel-Staat am persischen Golf. Dann zog sie nach England. Zur selben Zeit begann sie, Trompete zu lernen. Den Anstoß gab ihr Grossvater, ein professioneller Jazztrompeter. In London absolvierte Ahmed eine Ausbildung an der Guildhall School Of Music and Drama. 2011 erschien ihr Album-Debüt. Internationale Aufmerksamkeit brachte der im Jahr 2017 veröffentlichte Nachfolger „La Saboteuse“.

Ahmeds Band bestand zu diesem Zeitpunkt aus jungen und aus erfahrenen Kräften der Londoner Musikszene. Ganz selbstverständlich ließ sie in ihre Stücken und Arrangements Rockjazz, Electronica sowie Bezüge zu Musiktraditionen des Nahen Ostens einfließen. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie als Gastmusikerin schon mit einer Vielzahl an Gruppen und KollegInnen gespielt, darunter die Kult-Band Radiohead, Swing Out Sister und Joan As Police Woman. Yazz Ahmeds jüngstes Großwerk „Polyhymnia“ erscheint im Laufe des Herbstes: eine Hommage an mutige und einflussreiche Frauen. Das exklusive Konzert im Rahmen des Bremer Musikfestes bestritt sie in Quartett-Besetzung.

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© Bremen 2 , Sound In Concert, 19.10.2019

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