Seit Anbeginn der Jazzgeschichte gibt es eine enge Verbindung zwischen Jazz und Krieg. Da die uniformierten Marching Bands in New Orleans und anderswo direkt auf die Tradition der Militärkapellen im amerikanischen Bürgerkrieg zurückgehen, liegt der Krieg gewissermaßen schon in der DNA des Jazz. 

Der Krieg beeinflusste die Geschichte des Jazz. Beispielsweise radikalisierte der Vietnam-Krieg auch den Jazz der Sechziger- und Siebzigerjahre, während die Entspannungspolitik nach Nixon zur Herausbildung der unpolitischen Fusion Music führte.

… Hier noch der Verweis (Dank an Clemens) auf einen Beitrag im Spiegel über „Charly and his Orchestra„. Sehr lesenswert…

© NDRInfo, Jazz Special, 8.5.2020

TitelBesetzung / InterpretPlattenfirmaCD Obertitel
It Feels So GoodYoung Tuxedo Brass BandCool NoteSounds Of New Orleans Streets
On Patrol in No Man’s LandJames Reese EuropeMemphis ArchivesJames Reese Europe’s 369th U.S. Infantry „Hell Fighters“ Band (Remastered)
Une Femme Qui OasseLouis MitchellBear Family RecordsBlack Europe, Vol. 13
St. Louis Blues MarchGlenn Miller & His Army Airforce BandRCAThe Best Of Army Air Force Band
Let’s Go BombingCharly & His OrchestraBob S MusiLet’s Go Bombing
Swing To BopCharlie ChristianOJCAfter Hours
Oh Lord Don’t Let Them Drop That Atomic Bomb On MeCharles MingusHallmarkOh Yeah
Dizzy AtmosphereDizzy GillespieImpulseDizzy For President
Unknown SoldierWeather ReportColumbiaI Sing The Body Electric
Machine GunPeter BrötzmannFMPMachine Gun
Don’t ExplainJimm HallTelarcJim Hall & Basses

2 Comments

Danke, das Du meinen Beitrag kommentieren möchtest

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.