Die Band Wire unterschied sich deutlich von anderen Punk- und Wave-Bands ihrer Generation: durch musikalische Risikobereitschaft, den konsequenten Willen zum eigenen, kopiergeschützten Klangbild und nicht zuletzt wegen ihres akademischen Hintergrunds. Und: sie veröffentlicht immer noch interessante Alben.

Von Thomas Elbern

Was mit den meisten Punkbands passiert, deren Debütalben Ende der siebziger Jahre erschienen sind? Entweder es gibt sie nicht mehr, oder sie spielen heute ihre alten Klassiker vor Fans, die mittlerweile das Doppelte ihres ursprünglichen Körpergewichts zugelegt haben.

Punkrock in seiner rebellischen Urform ist heute öde und langweilig geworden und alles andere als relevant. Doch schon damals, zur Zeit des Punk und New Wave gab es Ausnahmen: die britische Band Wire zum Beispiel, deren Debüt „Pink Flag“ 1977 erschien. Schon damals brachen die Londoner Kunststudenten den klassischen Rock’n Roll mit Punkrock und etablierten dann in späteren Alben den Noiserock und New Wave…

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© Deutschlandfunk, Rock et cetera, 2.2.2020

 

 

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