In Rabih Abou-Khalils Musik fließen Welten zusammen: arabische Musik, westliche Klassik, Improvisation, mediterrane volksmusikalische Momente, Neue Musik, interkontinentaler Big-Band-Sound, Solo-Oud, Orchester, intimes Quartett. Seine Erfahrung mit verschiedenen Musiksystemen zwischen Orient und Okzident, und seine Lust auf Begegnung machen Rabih Abou-Khalil und seine Kompositionen einzigartig.

Mit Babette Michel

Bereits als 4-Jähriger erlernte Rabih Abou-Khalil in Beirut das Spiel auf der arabischen Kurzhalslaute Oud. Später studierte er an der Beiruter Kunstakademie arabische und westliche Musik. 1978 verließ er den Libanon wegen des Bürgerkrieges und kam nach Deutschland. In München machte er sich mit der Oud auf die Suche nach neuen Klängen. Dabei kam es zu geschichtsträchtigen Kollaborationen mit Jazzmusikern wie Charlie Mariano und Joachim Kühn, mit Streichquartetten wie dem Kronos-Quartett, mit Sängern wie dem portugiesischen Fado-Interpreten Ricardo Ribeiro. Zu Rabih Abou-Khalils Vertrauten zählen der französische Serpent- und Tuba-Spieler Michel Godard, der amerikanische Trommler Jarrod Cagwin, der indische Perkussionist Ramesh Shotam und der italienische Akkordeonist Luciano Biondini. Rabih Abou-Khalils liebevoll mit farbigen Ornamenten selbst gestaltete CDCover bergen seit über 30 Jahren musikalische Schätze. Jazz & World gibt heute Abend einen Querschnitt durch die originelle Klangwelt von Rabih Abou-Khalil.


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