„We all should be feminists!“ Lasst 1000 Feminismen blühen! Von Laura Freisberg

Popfeminismus, Zweite Welle Feminismus, Gleichheitsfeminismus, Differenzfeminismus, Queerfeminismus, Schwarzer Feminismus, Netzfeminismus, Dritte Welle Feminismus, Ökofeminismus…

Den „einen“ Feminismus gibt es nicht. Stattdessen sind es viele Feminismen, widersprüchliche, aber auch miteinander verbundene. Ein wilder, völlig subjektiver Spaziergang mit Laura Freisberg durch die blühenden Landschaften des Feminismus-Landes lohnt sich also. Möglicherweise auch nicht so subjektiv, schließlich sind wir alle eingebunden in ein Netz aus Beziehungen, die mal mehr, mal weniger mit Feminismus zu tun haben.

Es geht um die Wiederentdeckung von aus der Mode gekommenen Begriffen wie „Dankbarkeit“ und „weibliche Autorität“. Es geht um den Unterschied zwischen Vagina und Vulva – und warum der wichtig ist. Um die Klischees der „deutschen Mutter“ und welche unterschiedlichen Antworten Gleichheits- und Differenzfeminismus darauf haben. Welche Probleme macht ein „weißer“ Feminismus, welcher intellektuelle Reichtum lässt sich in den Texten von Schwarzen FeministInnen finden? Und welche moralischen Verpflichtungen erwachsen eigentlich aus Privilegien?

Für Menschen jeglichen Geschlechts empfohlen!



© Bayern2, Nachtstudio, 23.3.3021

One comment

  1. ich bin kein fan des feminismus. eher ein anhänger der idee der emanzipation – von staat, kirche und ideologie.

    „mein“ feminismus ist „die neue f-klasse“ oder die position von svenja flaßpöhler. aber ich war eh seit angedenken eher ein fan von esther vilar und habe alice schwarzer schon immer als eine art BDJM göre verachtet.

    die natur ist da eindeutig: es waren schon immer frauen, die entscheiden, mit wem sie zu tun haben möchten.

    aber hey, es gibt das nicht „die“ männer oder „die“ frauen. bei den frauen sind es wohl 60% „chantals“, ein fakt, den die feministinnen nur zu gerne übersehen und ausblenden – und der schlimmste feind von frauen sind andere mit ihnen um was auch immer konkurrierende frauen.

    esther vilar … an diesem moment ist alles schiefgelaufen, weil den deutschen immer noch der nazi in den klamotten steckte.- das nachdenken war noch nie die sache der deutschen, die stehen lieber auf eine führerin mit zu simplen ideen.

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