Was will uns der Komponist damit sagen? Über Sinn und Sinnlosigkeit der Vermittlung von Neuer Musik

Neue Musik gilt bei vielen als schwer zugänglich, elitär und unsexy. Kurz: Sie ist „hörer problematisch“. Und deswegen gibt es unzählige Wege, die (scheinbar) zum besseren Verständnis der Neuen Musik führen. Projekte zur Vermittlung Neuer Musik werden seit einigen Jahren förmlich gehypt.

Von Elisabeth Hahn

Kompositionswerkstätten für junge Leute, Gesprächskonzerte mit Komponisten und unzählige Hörhilfen in Konzertprogrammen sollen dabei helfen, zeitgenössische Musik zu verstehen und im besten Falle dafür sorgen, das Publikum dafür zu begeistern. Aber wie nachhaltig sind die Education-Programme wirklich? Ist Zugang zu Neuer Musik wirklich so schwierig, wie allgemein angenommen? Und sollte gute Musik nicht für sich sprechen – ohne Vermittler und ohne pädagogisierende Konzepte? Elisabeth Hahn geht den verschiedenen Vermittlungskonzepten Neuer Musik nach und sucht Antworten auf die zentrale Frage: Wie viel Vermittlung braucht Neue Musik?

© SWR 2, JetztMusik, 26.11.2018

Eine Antwort von ...

  1. Toller Beitrag. Ist Musik wie Sprache erlernbar? Oder verliert sie vielleicht durch die Vermittlung nicht gerade etwas von ihrem spezifischen Reiz? Sind Klänge und Töne eine universale Sprache? Wieviel Verstehen ist bei Neuer Musik Voraussetzung? Steht Wissen über Musik dem sinnlichen Erleben von Musik im Wege? Das sind Fragen, die sich bei mir nach der Sendung stellen…

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