„Was ich hätte sagen sollen“ Hörspiel von Dunja Arnaszus

Was ist eigentlich das Gegenteil von Liebe auf den ersten Blick? Wahrscheinlich Verlassenwerden ohne Vorwarnung. Das haut auch rein und man kann immer nur an den Einen denken. So jedenfalls ergeht es Asta Schultheiß, Musiklehrerin, circa 40, drei Kinder.

Aber die hat Erol ja auch mitgenommen. Außerdem den Hund und das Wohnmobil und so ziemlich alle Möbel. Nur die Probleme bleiben bei ihr, denn die große Wohnung zahlt sie jetzt alleine und der Kindesunterhalt kommt noch dazu.

Während sie durch leere Zimmer irrt, konzentrieren sich ihre zwanghaft wiederkehrenden Gedanken darauf, was sie hätte sagen sollen, damit alles wieder gut geworden wäre. Sicher hätte es doch etwas Treffenderes, Schlagfertigeres, Wehrhafteres, Intelligenteres oder auch Liebenswerteres geben müssen als „Äh“, „Ach so“ und „Na dann, tschüss“. Bis ihr da eine passende Antwort einfällt, organisiert Asta erst mal ihr neues Leben…

„Was ich hätte sagen sollen“ Hörspiel von Dunja Arnaszus

Autorin: Dunja Arnaszus
Regie: dito
Ton: Holger König, André Lüer u. Hans Peter Ruhnert
Musik: Peta Devlin und Thomas Wenzel
Produktion: MDR 2020

© SR 2, Hörpsielzeit, 7.3.2021

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