Die orientalische Laute Oud erfreut sich hierzulande zunehmender Beliebtheit. Ob in Weltmusik, Mittelalterband oder Jazz – das zarte Zupfinstrument bietet viele Klang-Facetten.

 

Der Libanese Rabih Abou-Khalil gehörte zu den Pionieren: Schon in den 80er Jahren verzauberte er mit arabisch inspirierten Jazz-Improvisationen das Publikum. Bekannt wurde auch der Tunesier Anouar Brahem mit leisen Kompositionen für Oud und intim besetzte Ensembles.

In neuerer Zeit wächst das Interesse am Klang der arabischen Laute auch anderswo. Geflüchtete Virtuosen aus Syrien und dem Irak repräsentieren die klassische Tradition ihrer Heimat. In Mittelalter-Ensembles begleitet die Oud Gesänge von Troubadouren. Westliche Musiker vertiefen sich in die Kunstmusik des Osmanischen Reiches und erlernen das Spiel auf der Laute.

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© WDR 3, Jazz & World, 25.4.2018

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