Der Mensch des 21. Jahrhunderts ist ein Rätsel: Zum einen schätzt er kaum etwas mehr als den Aufenthalt in der Natur und liebt sein Haustier fast wie sich selbst.

Zum anderen pflegt er einen Lebensstil, der nur mit der radikalen Ausbeutung seiner natürlichen Umwelt zu haben ist. ‚Nutztiere‘ sind ihm biologische Ressourcen für die fleischliche Ernährung.

Wie ist es möglich, dass sich die meisten von uns als Tierfreunde bezeichnen und zugleich darüber hinwegsehen, wie Schweine, Rinder, Puten, Gänse und Hühner behandelt werden, bevor sie auf den Tisch kommen? In welcher Beziehung wollen wir zum Rest jener Natur stehen, die wir so erfolgreich aus unserem Lebensalltag verdrängt haben?

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© SWR 2, Essay, 9.3.2020

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