Was wird vom Corona-Virus bleiben, was eingehen ins kollektive Gedächtnis? Welche Leitmotive hat das Virus auf die Agenda gesetzt, welche Transformationsprozesse beschleunigt?

Neun Monate lang ging Christian Schüle schwanger mit seinen Lehren aus den politischen, kulturellen und ökonomischen Kollateralschäden und Konsequenzen in der Zeit zwischen Lockdown und möglicher zweiter Welle. Anfangs in der Isolation seiner häuslichen Quarantäne-Kammer und später im Rahmen sukzessiv erlaubter Normalität führte er einen fortgesetzten Dialog mit sich selbst.

In seinem Essay „Überwältigungsbewältigung“ reflektiert er über die vier Leitmotive, in denen sich die Jahrtausendkrise über das Jahr 2020 hinweg exemplarisch zum Ausdruck bringt: die Maske, das Home-Office, die Widerstandswut und der Wert der Wissenschaft. Entstanden ist ein Selbstgespräch über die überwältigte Republik zwischen Stillstand und Aufruhr.

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© Bayern 2, Nachtstudio, 1.12.2020

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