„Ich habe Angst vor Facebook“, schreibt John Lanchester in einem Essay, der sich einigen Neuerscheinungen zur digitalen Gesellschaft widmet. Im großen Rückblick versucht der Essay, dem Phänomen Facebook auf die Spur zu kommen.

Von John Lanchester

Ende Juni 2017 verkündete Mark Zuckerberg, dass Facebook einen neuen Rekord zu verzeichnen hätte: Zwei Milliarden monatlich aktive Nutzer. Diese bevorzugte Metrik des Unternehmens, wenn es um die eigene Größe geht, bedeutet, dass zwei Milliarden verschiedene Menschen im vergangenen Monat Facebook genutzt haben. Es ist schwer zu erfassen, wie außergewöhnlich das ist.

Man darf nicht vergessen, dass thefacebook – so der ursprüngliche Name – 2004 ausschließlich für Harvard-Studenten eingeführt wurde. Kein menschliches Unterfangen, keine neue Technologie, kein Dienstprogramm oder Service ist je so umfassend und so schnell angenommen worden. Die Geschwindigkeit dieses Siegeszuges übertrifft bei weitem die des Internets selbst, von alten Technologien wie TV, Kino oder Radio ganz zu schweigen….

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© Deutschlandfunk, Essay und Diskurs, 22.1.02017

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