„Tokyo Blue“ Zum 70. Geburtstag der Pianistin Aki Takase // Mit Harry Lachner

Immer wieder verwies die in Berlin lebende Pianistin Aki Takase in ihren Arbeiten auf die Frühzeit der Jazzgeschichte: Mal war es ein Album mit Stücken von Fats Waller, dann wieder ein W. C. Handy-Projekt oder eine Reminiszenz an den Blues.

Mit Harry Lachner

Takases zeitgemäße Re-Imagination der Historie fügt sie bruchlos in ihre eigene Ästhetik ein, die von einem dekonstruktivistischen Spiel mit Formen geprägt ist; ein Spiel zwischen Aneignung und Distanzierung. Ihre Musik entwickelt sich analog zu einer von Thelonious Monk geprägten Ideenwelt, in der sich das Vertrackte, das kantig Widerständige ganz selbstverständlich in ein Kontinuum des freien Spiels und einem stringentem Formbewusstsein gebettet findet. Anlässlich ihres 70. Geburtstages bietet die Sendung mit Aufnahmen aus dem Archiv des SWR einen Querschnitt durch das vielgestaltige Schaffen dieser außergewöhnlichen Pianistin.

 

Playlist: 

Aki Takase:
Cream au caramel
Aki Takase Duo
Aki Takase, Klavier
Rudi Mahall, Bassklarinette

Joe Henderson:
Serenity
Joe Henderson Quartet

Milton Nascimento, Fernando Brant:
Ponta de Areia
Aki Takase, Klavier
Maria Joao, Vocals

William Christopher Handy:
Way down south where the blues began
Aki Takase Quintet:
Aki Takase, Klavier
Rudi Mahall, Bassklarinette
Nils Wogram, Posaune
Frank Möbius, Gitarre
Paul Lovens, Schlagzeug

Aki Takase:
Seven eleven
TAMA Trio:
Oliver Steidle, Schlagzeug
Jan Roder, Bass
Aki Takase, Klavier

Aki Takase:
Bell the cat
TAMA Trio

Aki Takase:
Panna Cotta
Aki Takase Duo:
Aki Takase, Klavier
Rudi Mahall, Bassklarinette

© SWR 2, Jazz Session, 23.1.2018

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