Nach hören …

Von Bert Noglik

Was lange unentdeckt in einem deutschen Archiv schlummerte und nun von einem amerikanischen Label in einer Edition auf zwei CDs vorgelegt wurde, gleicht einer kleinen Sensation: bislang unveröffentlichte Tondokumente mit dem Pianisten Bill Evans solo sowie in Duo- und Triokonstellationen mit dem Bassisten Eddie Gomez und dem Schlagzeuger Jack DeJohnette. Die Aufnahmen entstanden im Juni 1968 in den MPS-Studios in Villingen, betreut von Hans Georg Brunner-Schwer und Joachim-Ernst Berendt. Mit Ausnahme des Mitschnitts vom umjubelten Auftritt der Formation wenige Tage zuvor beim Montreux Jazz Festival handelt es sich um die einzigen Aufzeichnungen des Trios, das in dieser Besetzung nur für sechs Monate existierte und einen wichtigen Abschnitt in der stilistischen Entwicklung von Bill Evans markierte.

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© SWR2, Jazztime, 2.7.2016

 

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