Klangporträt des Irrawaddy, der wichtigsten Wasserstraße Myanmars. ‚The Irrawaddy Blues‘ ist eine minimalistische Symphonie atmosphärischer Klänge und Geräusche, aufgenommen in den Jahren 2014 bis 2016 in Myanmar.

Alvin Curran reiste als Tourist mit seiner Frau von den Seen im Norden nach Bagan und Mandalay, den Irrawaddy hinab nach Yangon und danach zu den abgelegenen Inseln in der Andamanensee. Curran fand überall besondere und unverwechselbare Klänge. Die Komposition des Radiostücks ist ein sehr persönliches Hörporträt Myanmars, das den Ton einfach für sich sprechen lässt.

Herzlichen Dank an Susan Levenstein für ihre Aufnahmen von korallenfressenden Fischen und an Angelo-Maria Farro für das wunderbare Audio-Mastering.

‚The Irrawaddy Blues‘ war Teil der gemeinsamen Radiokunst-Ausstellung ‚Every Time A Ear di Soun‘. Während der documenta 14 präsentierten das Festival und Deutschlandfunk Kultur 30 neue Hörstücke von internationalen Künstlerinnen und Künstlern. Diese Klänge wurden von neun Rundfunksendern auf der ganzen Welt ausgestrahlt. Der Titel der Ausstellung ist einem Song des jamaikanischen Dub-Poeten Mutabaruka entlehnt. Er bedeutet „Immer wenn ich den Klang höre”

 

 

„The Irrawaddy Blues“ Von Alvin Curran
Tonmischung: Angelo-Maria Farro
Produktion: documenta 14 / Deutschlandfunk Kultur 2017
Länge: 47’30

Alvin Curran, geboren 1938 in den USA, stilprägender Komponist der live-elektronischen Musik. Mitbegründer der Gruppe „Musica Elettronica Viva“. Zahlreiche Preise, Auszeichnungen und Stipendien, darunter Ars Electronica (2004), Phonurgia Nova (2005) und Elson lectureship der Universität Harvard (2012). Zuletzt für Deutschlandradio Kultur: „Living Room Music“ (2009).

© Deutschlandfunk Kultur, Klangkunst, 20.4.2018

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