Als einer der wichtigsten Vertreter des Minimalismus in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat der kalifornische Komponist und Pianist Terry Riley viele wegweisende Entdeckungen gemacht. 

Von Stefan Trischler

Das Stück „In C“ hat etwa keine durchgehende Notation, sondern besteht aus vorgegebenen Phrasen, die von den Interpret/innen beliebig oft wiederholt werden dürfen. Seine Erfindung des „time-lag accumulators“, bei dem zwei Tonbandmaschinen ewige musikalische Schleifen erzeugen können, legte den Grundstein für loop-basierte elektronische Musik.

Auch seine Experimente mit Synthesizern und seine intensive Beschäftigung mit indischer Musik hat nachfolgende Generationen geprägt. Doch Terry Riley hat keine Lust auf Ruhestand oder das Ausruhen auf seinen vielen Lorbeeren, er steht immer noch auf der Bühne und sucht immer noch nach neuen Sichtweisen auf die Musik. Zum halbrunden Geburtstag hören wir wichtige Stücke aus Terry Rileys Werk und Auszüge aus einem Gespräch mit dem Minimalismus-Meister.

© Ö1, Zeit-Ton, 25.6.2020

Danke, das Du meinen Beitrag kommentieren möchtest

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.