Späte Ehre: Can-Drummer Jaki Liebezeit wird in Buchform von seinem Kollegen Manos Tsangaris gewürdigt. Der Kölner Stadtgarten tauft seinen Club um in „Jaki“

Von Lars Fleischmann

Der zeitgenössische Komponist Manos Tsangaris veröffentlicht im Berliner Alexander Verlag seine Vignetten-Sammlung „Jaki Notes“. Es sind Aufzeichnungen über gemeinsame Jahre als Bandkollegen beim Kollektiv Drums Off Chaos.

Meist kurze Anekdoten sind da zu lesen, wie jene von Liebezeits Unverständnis gegenüber Drumkollegen, die nicht in der Lage seien, die zweiseitige Trommel Davul zu spielen. Tsangaris schreibt auch von der Naturverbundenheit des zurückhaltenden Liebezeit, die sich weniger in Wanderungen manifestierte als mehr im Urvertrauen: sowohl bei Rhythmen als auch bei der eigenen Gesundheit. Liebezeit verzichtete seit den 1970ern auf die Inanspruchnahme einer Krankenversicherung.

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© TAZ, Kultur, 29. 10. 2019

Link zum Buch

Tsangaris, Manos: JAKI NOTES

Hommage an/Homage to Jaki Liebezeit

Mit Fotografien von Stefan Kraus

144 Seiten. 22 Abb.. 13,5 x 21,0 cm. Klappenbroschur. Englische Übersetzung von Ann Cotten. Deutsch/Englisch
ISBN 978-3-89581-495-2 // 18,– €

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