Heilige Ekstase: Der Dokumentarfilm „Swans – Where Does a Body End?“ feiert die Geschichte der mutmaßlich lautesten Band der Welt.

Englisch ist eine hundsgemeine Sprache. Selbst wenn man eine solide allgemeine Vorstellung davon hat, wie ihre Laute zu bilden sind, scheitert man immer wieder am einzelnen Wort. Beim Namen des Kopfs der US-amerikanischen Band Swans etwa, Michael Gira, verleitet einen der Nachname im Deutschen meist, diesen mit „Dscheira“ wiederzugeben, Betonung auf der ersten Silbe, passt ja auch zu „Michael“. Ist aber völlig falsch.

Im Dokumentarfilm „Swans – Where Does a Body End?“ von Marco Porsia erfährt das Pu­bli­kum ziemlich zu Beginn aus dem berufenen Mund von Giras Weggefährten, dem Musiker Thurston Moore, dessen Band Sonic Youth mit den Swans in den Achtzigern eng befreundet war: Man spricht Gira vielmehr „Dschürah“, auf der zweiten Silbe betont….

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© TAZ, Kultur, 8.1.2020

 

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