Gil Scott-Heron gilt als „Godfather of Rap“. Der Chicagoer Musiker Makaya McCraven collagiert auf „We’re New Again“ nun altes Material des 2011 gestorbenen Künstlers. Es ist genau der richtige Sound für das Hier und Jetzt.

Von Thomas Lindemann

In einem seiner letzten Interviews sprach Gil Scott-Heron über seine frühe Jugend in Tennessee und über die Schwarze Community. „Wir mussten zusammenstehen, sonst hätten sie uns gebrochen. Daran musste einen immer wieder jemand erinnern.“ Gil Scott-Heron erzählt da von Erfahrungen im Grundschulalter, er sollte die Südstaaten schon bald Richtung New York verlassen, weil er es nicht mehr aushielt. Aber diese Stimme, die immer wieder daran erinnert, dass man zusammenstehen muss, die ist er dann gewissermaßen selbst geworden.

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© TAZ, Kultur, 8.2.2020

 

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