Das Art Ensemble of Chicago verbindet Alte und Neue, klassische und populäre, schwarze und weiße Musik. Zum 50. Jubiläum gibt es ein neues Album.

Haus der Berliner Festspiele, ein Abend während des Jazzfests 2018: Auf der Bühne steht Moor ­Mother, eine afroamerikanische Musikerin, in Schwarz gekleidet, lange, zurückgebundene Dreadlocks, die Augen geschlossen beim Singen. Mit sonorer Stimme trägt sie Verse vor, rappt wie eine Beatnik-Dichterin: „We are on the edge of victory / After all that dope and dancing and drunkenness […] We are on the edge of victory and the choir is singing in the background: Yeah!“ Stakkato-Geigen ertönen, man hört das Trippeln von Trommeln, das Spotzen eines Saxofons…

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© TAZ, Kultur, Musik, 6.12.2019

 

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