Mit ihren acht veröffentlichten Alben markiert die griechische (Film-)Komponistin und Pianistin Tania Giannouli (*1977) aus Athen einen bemerkenswerten Aktionsradius. 2012 debütierte sie beim neuseeländischen Label Rattle Records in einem Duo mit dem portugiesischen Saxofonisten Paulo Chagas. Ihren internationalen Durchbruch feierte sie mit Transcendence, einem exzellent besetzten kammermusikalischen Quintett.

Hohe Wellen schlug auch das unlängst erschienene Werk „Rewa“: gänzlich improvisierte Musik zusammen mit dem neuseeländischen Maori-Musiker Rob Thorne und subtiler Elektronik von Steve Garden.
In ihrem Berlin-Debüt stellt sich Tania Giannouli mit einem brandneuen Trio in ungewöhnlicher Besetzung vor: Piano, Trompete und Ud, eine byzantinisch gefärbte, durch und durch okzidental-orientalische Klangkonstellation, die das Changieren von Temperaturen und Temperamenten in ihrer Musik bestens zur Geltung bringt. Andreas Polyzogopoulos (1981), derzeit Griechenlands führender Jazztrompeter, bildet das Bindeglied zwischen Giannoulis Piano und Ud-Spieler Kyriakos Tapakis (1977), auch bekannt aus seiner Arbeit mit Lyraspieler Sokratis Sinopoulos und Bassist Dine Doneff (beide ECM). © Text: Jazzfest Berlin 2018

Tania Giannouli Trio

Tania Giannouli: piano
Andreas Polyzogopoulos: trumpet
Kyriakos Tapakis: oud

Jazzfest Berlin 2018, A-Trane, 2.11.2018

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