„Launisch wie eine Feder im Wind“ Eine Lange Nacht über Frauenstimmen in der italienischen Musik / Auf Wunsch wieder Online.

Ob Göttin oder Mutter, Heilige oder Geliebte – seit Jahrhunderten diente die Frau in Italien den Künstlern, Komponisten und Poeten als Projektionsfläche. Eine lange Tradition, an die auch die Popmusik

„Nahe dem wilden Herzen“ Eine Lange Nacht über die brasilianische Schriftstellerin Clarice Lispector

Schriftstellerin und Diplomatengattin, literarische Avantgardistin und Schönheitskolumnistin – ihr Name steht für eigenwillige, radikal philosophische Romane und Erzählungen. Geboren in der Ukraine, kam Clarice Lispector (1920- 1977) mit zwei Monaten

100. Geburtstag von Charles Bukowski „Ich schreibe, geh zu Pferderennen, und ich trinke“ Lange Nacht + Kalenderblatt

Schriftsteller und Trinker Charles Bukowski war schon zu Lebzeiten eine Legende. Er schockierte und rechnete in Hunderten von Gedichten und Kurzgeschichten unversöhnlich ab mit dem verlogenen „American Dream“. Geboren wurde

„Das Moor, die Künstler und das Dorf“ Eine Lange Nacht über die Künstlerkolonie Worpswede / Auf Wunsch wieder online

Der Name verströmt einen eigentümlichen Zauber: Worpswede. Ein kleines Dorf bei Bremen. Zwischen Wiesen, Mooren und Bächen finden bildende Künstler hier Ende des 19. Jahrhunderts einen Ort der Kreativität und

Burkhard Reinartz: „Schweigen oder Schreiben“ Eine lange Nacht über die Verwandlung von Leid in Literatur

Seit Anbeginn der Menschheit erzählen wir uns Geschichten – nicht zuletzt, um damit leidvolle Erfahrungen zu verarbeiten. Heute boomt die Autofiktion, die persönliches Leiden zu Literatur macht. Kann Schreiben Schmerzen

Eine Lange Nacht über Else Lasker-Schüler, Gertrud Kolmar und Simone Weil „Es wird ein großer Stern in meinen Schoß fallen“

Drei Frauen, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten: zwei Dichterinnen, eine Philosophin und Mystikerin, die ihr Leben lang mit dem Judentum rangen, sich davon abgrenzten oder es zum Leitstern wählten.

Nelly Sachs: „Diese nächtliche Dimension“ Eine lange Nacht über die Literaturnobelpreisträgerin von Vera Teichmann und Harald Krewer

Die Dichterin Nelly Sachs, 1891 in Berlin geboren und 1970 im schwedischen Exil gestorben, war eine Vertraute der Nacht. Erst wenn das Tagewerk getan und die Dunkelheit hereingebrochen war, konnte

„Verführung, Stolz und Sinnlichkeit“ Eine Lange Nacht über die Schriftstellerin Jane Austen / Auf Wunsch wieder Online

Anfang des 19. Jahrhunderts war es für unvermögende Frauen noch aussichtslos, ein selbstbestimmtes, glückliches Leben zu führen, wenn sie nicht eine gute Partie machten. Da schuf Jane Austen (1775 –

„Fremd in der Welt und frei im Leben“ Lange Nacht über Jean-Paul Sartre und Albert Camus / Zum 115. Gebutstag wieder online

Paris in den 1940er-Jahren: Im Schatten der Hakenkreuzfahnen entsteht eine neue Philosophie der Freiheit, des Existenzialismus. Die zentralen Protagonisten Sartre und Camus brechen gemeinsam in die Zukunft auf – und

Special: „Mythen, Meilen und Musik“ Eine lange Nacht über den Süden der USA Von Matias Boem

Der Christopher Columbus Transcontinental Highway ist Amerikas südlichste Verbindung vom Atlantik zum Pazifik. 2500 Meilen Asphalt quer über den ganzen Kontinent – im nüchternen Nummernsystem amerikanischer Autobahnen schlicht I-10 genannt.

Knut Hamsun: „In die Wildnis verirrt?“ Ein Lange Nacht über den Schriftsteller und Nobelpreisträger Von Florian Ehrich / Auf Wunsch wieder online

„Was mich interessiert, ist die unendliche Beweglichkeit meines bisschen Seele“, schrieb Knut Hamsun 1890 anlässlich seines ersten Romans „Hunger“. Die frühen Werke des Norwegers waren radikal modern in ihrer Subjektivität,

„Glühend verehrt, schmerzlich entzaubert“ Eine Lange Nacht über Vorbilder in der Musik / Mit u.a. Manfred Schoof, Tanja Tetzlaff, Markus Stockhausen, Carolin Widmann, Anna Lucia Richter

Der amerikanische Jazztrompeter Harry James war einer der ersten Vorbilder für Trompeter Manfred Schoof. Für die Cellistin Tanja Tetzlaff war musikalisch gesehen Heinrich Schiff prägend. Vorbilder können fördern und fordern.

Eine Lange Nacht über Nahrungstabus „Schmecken darf alles, aber nicht jedem“ Auf Wunsch wieder online

Alle Kulturen kennen Unterschiede zwischen geeigneten, weniger geeigneten und verbotenen Speisen. Aufgrund religiöser Vorschriften oder gesellschaftlicher Tabus verschmähen wir eine Vielzahl von Nahrungsmitteln – obwohl sie aus biologischer Sicht durchaus

Lange Nacht „Alles nur Routinen!“ Geschichte(n) der Programmiersprachen in einer Langen Nacht

Programmiersprachen sind jung, veralten aber rasch. Das Wissen über frühe Programmiersprachen stirbt aus, doch eigentlich braucht man dieses Wissen noch. Der Terminus „Sprache“ ist irreführend: Niemand kann sich in Programmiersprachen

„Ein scharfer Wind bläst durch die Lande“ Eine Lange Nacht über Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

Im Januar 1919 verhört ein Freikorpsoffizier in Berlin zwei Gefangene: Es sind die prominenten Führer des Spartakus-Aufstandes. Generalstabsoffizier Pabst weist seine Begleitoffiziere an, die beiden zu töten – dieser Doppelmord

Dichterfürst und Bürgerschreck“ Eine Lange Nacht über den französischen Lyriker Paul Verlaine / Auf Wunsch wieder Online….

Unter den „verruchten Dichtern“, wie Paul Verlaine eine kleine Schar von Zeitgenossen nannte, war er selbst der größte. Von Jugend an nahm er Körper und Geist mit hemmungsloser Gründlichkeit in

„Die Seelen eines Migranten“ Eine Lange Nacht mit dem Erzähler Michael Ondaatje

In den Werken Michael Ondaatjes, des kanadischen Schriftstellers holländisch-tamilisch-singhalesischer Abstammung, gibt es weder zusammenhängende Abläufe noch klare Perspektiven. Erinnerungen sind lückenhaft. Bruchstücke von Schicksalen werden zu Collagen montiert. Von Dietrich

„Ich bin völlig erschöpft von meinem äußeren Leben …“ Eine Lange Nacht über Franz Liszt

„Das moderne Weltkind. Der Dämon des äußeren Erfolges verwirrt ihn immer wieder“, so schrieb Richard Wagner über den 1811 im österreich-ungarischen Burgenland geborenen Franz Liszt. Eigentlich wollte er Geistlicher werden,

„Auf der Suche nach einer bewohnbaren Sprache“ Die Lange Nacht zum 100. Geburtstag von Heinrich Böll

Kein Schriftsteller lag so im Widerstreit mit der Bundesrepublik wie ihr erster Literaturnobelpreisträger: Heinrich Böll rieb sich an seinem Land. Deutschlands restaurative Strukturen beschrieb er immer wieder in Romanen wie