„Stille und Klang neu überdenken“ Von Helmut Peters Musik von Tigran Manssurjan und Erkki-Sven Tüür

Angesichts der Coronavirus-Krise im Frühjahr 2020 schrieb der armenische Komponist Tigran Mansurjan einmal, dass man die Beziehung zwischen Stille und musikalischem Klang neu überdenken müsse. Dass ihn dieses Thema eigentlich

„Ich dank dir für die Zyt“ Selbstbestimmtes Sterben – ein Schweizer Dialog von Rosie Füglein und This Wachter

Eine Krebsdiagnose erhalten, sich gegen die Operation entscheiden, aber dafür über die letzte Zeit im Leben für die Öffentlichkeit ein Tagebuch führen. Dazu entschloss sich der Strafrechtsprofessor Peter Noll 1982.

Zusammenkunft der Kulturen „Wenn Jesus und Mohammed feiern“ Begegnungskultur auf dem Balkan

Wo Kulturen aufeinandertreffen, etwa die beiden großen Weltreligionen Christentum und Islam, scheint der gewaltsame „Zusammenprall“ unvermeidlich: Seit den Jugoslawien-Kriegen der 1990er-Jahre scheint das gesichertes Wissen zu sein. Aber was geschieht

„Bereit sein, an den Freuden der Welt teilzunehmen“ Was es im Leben mit dem Glück auf sich hat von Astrid Nettling

„Alle Menschen wollen glücklich leben“, mit diesen Worten beginnt Senecas Traktat über das glückliche Leben. Eine der wenigen Einsichten in die menschliche „Natur“, die – so scheint es – fraglos

„Die Erde ist ein Stern. Wir leben im Himmel.“ Eine Annäherung an den Fragmentariker Hans Jürgen von der Wense

Hans Jürgen von der Wense (1894 – 1966) hat komponiert, geschrieben und übersetzt. Er war dazu Meteorologe, interessiert an Geologe und Astronomie, ein nimmermüder Wanderer und ein Verzettelungsgenie. Von Janko

„We all should be feminists!“ Lasst 1000 Feminismen blühen! Von Laura Freisberg

Popfeminismus, Zweite Welle Feminismus, Gleichheitsfeminismus, Differenzfeminismus, Queerfeminismus, Schwarzer Feminismus, Netzfeminismus, Dritte Welle Feminismus, Ökofeminismus… Den „einen“ Feminismus gibt es nicht. Stattdessen sind es viele Feminismen, widersprüchliche, aber auch miteinander verbundene.

Fantasien sind ein Weg der Wahrheit – Éric Vuillards literarische Tauchgänge durch die Weltgeschichte

Der französische Schriftsteller Éric Vuillard ist eine Ausnahmeerscheinung. Er erzählt von historischen und politischen Ereignissen neu und aus ungewohnter literarischer Perspektive, dabei oft mit aktuellen Bezügen: ob zur Gelbwesten-Bewegung oder zur Gier

„Die Natur kennt keinen Viervierteltakt“ Ökomusikalische und bioakustische Perspektiven auf die Neue Musik

Gleichmäßige Metren und marschierende Rhythmen gehören in die menschliche Sphäre, genauso wie temperierte Stimmungssysteme. Die Natur aber kennt keinen Viervierteltakt und Vögel sind die Primadonnen der Atonalität. Von Anna Schürmer