Jazz als Trost: Brad Mehldau gab das vorerst letzte Konzert, das in der Elbphilharmonie stattfindet, die frühestens Ende Mai wieder bespielt werden soll. Er verließ sich an diesem Abend weitgehend auf die tröstliche Wirkung des „Great American Songbook“.

Von Jan Paersch

Dinge, welche die meisten Menschen unter Quarantäne vielleicht nicht gleich vermissen werden: Regentropfen auf Rosen, Katzenschnurrhaare, cremefarbene Ponys. Und ganz sicher nicht: Türklingeln. Weiß ja keiner, wer darauf schon seine Viren verteilt haben mag. Maria von Trapp zählt alle diese liebsten Dinge in Liedform auf, als sie während eines Gewitters sieben Kinder aufzuheitern versucht, festgehalten im wundervoll kitschigen Musical-Film „The Sound of Music“. Das Lied ist natürlich „My Favorite Things“, gesungen von Julie Andrews. Durch den gänzlich unsentimentalen John Coltrane wurde es zum Jazzstandard…

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© Süddeutsche Zeitung, Kultur, 15.32020

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