Die Brüder François  und Bernard Baschet wollten mit ihren neuartigen akustischen Musikinstrumenten die Musik ähnlich revolutionieren wie Pierre Schaeffer es mit seiner Musique concrète getan hatte – und sie arbeiteten mit ihm zusammen.

Mit Reinhold Friedl

Bernard Baschet wurde von 1964 bis 1966 Direktor der von Pierre Schaeffer gegründeten „Groupe de recherches musicales“ des Französischen Rundfunks. Die wildbewegte Geschichte der erfinderischen Baschets – der eine Bildhauer, der andere Ingenieur – nimmt mit einer aufblasbaren Gitarre für den reiselustigen François ihren Anfang und führt über Klangbleche, das mit feuchten Händen zu spielende „Cristal“ aus Glas- und Metallstäben, ein Aluminiumklavier, Soundtracks z.B. für den letzten Film von Jean Cocteau und fünfzehn riesige Klangskulpturen auf der Weltausstellung 1970 in Osaka zu einem noch heute produzierten musikpädagogischen Instrumentarium.

Mit Ausschnitten aus:

Beatriz Ferreyra „Le solfegiste solfegé“

Structures Sonores Lasry-Baschet „Les sons“

Iannis Xenakis „Bohor“

Guy Reibel „Antinote“

Sarah Gorby „Mach She Daine Eigalech Tzu“

Pierre Henry „Le Voyage – divinités paisibles“

Tore Takemitsu „Seasons“

Ravi Shankar „Transmigration Macabre“

© WDR 3, Open Sounds, 29.9.2018

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