Elektronische Klänge sind heute Alltag. Luc Ferrari (1929–2005), der die Entwicklung dorthin miterlebte, ließ wiederum die Klänge des Alltags in elektronische Musik einfließen. Er horchte genau in die Welt, die ihn umgab, hinein.

Von Friedemann Dupelius

Mit seiner „musique anecdotique“ entwickelte er einen eigenen Stil, der die Grenzen zum Hörspiel nur allzu gerne überschritt. Zudem drehte der Franzose Filme über Musiker, schrieb elektronische Soundtracks und war Mitglied der Pariser Groupe de recherches musicales (GRM). Studio Elektronische Musik geht dem Leben und Schaffen des Komponisten auf die Spur.

Luc Ferrari
„Étude aux Accidents“ (1958)
„Hétérozygote“ (1963/64)
„Presque rien No.1 – Le lever du jour au bord de la mer“ (1967–70)
„Cyclotron“ (1978)
„Jetzt – oder wahrscheinlich ist dies mein Alltag, in der Verwirrung der Orte und Augenblicke“ (1981–82)
„Unheimlich schön“ (1993)

© WDR 3, Studio Elektronische Musik, 24.3.2018

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