Grabesstille gibt es genauso wenig, wie es nirgends je still ist. Irgendetwas tönt immer.

 

Irgendetwas tönt immer. Natürlich auch an den Gräbern von Komponistinnen und Komponisten, wo auch immer sie beigesetzt sind. Alper Maral (* 1969) und Stefan Fricke (* 1966) besuchten, gemeinsam oder einzeln, die letzten Ruhestätten verschiedener prominenter Tonkünstler, deren Werke in der Klassik-Gemeinde eine Rolle spielten und spielen. Darunter Boulez und Beethoven, Stockhausen und Wagner, Maderna und Spohr, Eisler und Brahms. Atmosphärische Vor-Ort-Aufnahmen, verwoben mit Fragmenten aus dem verbalen oder musikalischen Erbe der Verstorbenen, formen eine Klangortreise durch Ewigkeit und Endlichkeit.

Stefan Fricke / Alper Maral: Am Grabe (mit Schatten)
Ein radiophones Audio-Ritual, Staffel 1
hr 2017

Danke, das Du meinen Beitrag kommentieren möchtest

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.