Wildes Denken lässt die Hosen runter, lässt altersgeilen Sexismus hinter sich und widmet sich den lustvollen Dingen. Das Reden über Sex ist viel zu spannend, um es Hinz und Kunz zu überlassen.

„Ehe, d. i. die Verbindung zweier Personen verschiedenen Geschlechts zum lebenswierigen wechselseitigen Besitz ihrer Geschlechtseigenschaften.“

Immanuel Kant

Sex war einmal ein offenes Kunstwerk. Heute aber, in Zeiten, da Präsidenten öffentlich darum betteln, von Praktikantinnen in den Schritt gegriffen zu werden (oder sind das „alternative Fakten“?), in solchen Zeiten fordert Wildes Denken, jeden altersgeilen Sexismus hinter sich zu lassen und sich den schönen, den lustvollen Dingen wieder intensiv zu widmen: Streichen wir die Graustufen des Geschlechts bunt, heiraten uns selbst (in Japan und Kanada ein Megatrend), verkuppeln alles mit jedem. Das Reden über Sex ist viel zu spannend, um es Hinz und Kunz zu überlassen. Wildes Denken jedenfalls, die Speerspitze des Gender Bender und des gehobenen Sextings, sieht es in diesen dunklen Zeiten als seine Pflicht an, wieder einmal die Hosen herunterzulassen.

Sex Sucks. Die Erotikausgabe von Wildes Denken

Martin Zeyn: Zeyngeist
Laura Freisberg: Selbstversuch im Twerking
Thomas Palzer: Palzers Papierflieger
David von Westphalen: Sexual Healing

Moderation: Joana Ortmann und Caro Matzko
Gast: Klaus Uhrig

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