Schriftsteller Wolf Wondratschek „Ich kann Menschen in Gruppen kaum noch ertragen“ / Lesart vom 29.8.2018

Immer wenn ich diese Diskussionen lese, “gehört der öffentlich rechtliche Rundfunk abgeschafft?“. Dann möchte ich solche Sendungen heranziehen. So etwas würde es im privaten Rundfunk nie geben. Ein Gespräch mit Wolf Wondratschek. Ich denke dann für mich, wann haben die diese sogenannten Entscheidungsträger eigentlich wieder Radio gehört ? Viel spass damit. Den Rest kann man auch noch nach hören ….© radiohoerer

Als junger Dichter inszenierte er sich gerne als Bad Boy des Literaturbetriebs, und auch mit 75 ist Wolf Wondratschek kein Gefälligkeitsdichter: „Ich kann Blabla nicht ertragen, ich stehe auf, wenn es mir nicht mehr gefällt, wenn es mich langweilt.“

Frank Meyer: „Früher begann der Tag mit einer Schusswunde“ – Mit diesem Titel ist Wolf Wondratschek 1969 angetreten, da war er Mitte 20. Der Titel sagt schon eine Menge über den Wondratschek dieser Zeit. „Berufsrebell“, „Hurendichter“ – mit solchen Schlagworten hat man ihn damals gefeiert. Und wirklich gefeiert. Sein Buch „Chucks Zimmer“ aus dem Jahr 1974 hat sich 300.000 Mal verkauft, ein unglaublicher Erfolg für einen Gedichtband hier bei uns.

Später hat Wolf Wondratschek ganz andere Bücher geschrieben, das gehört unbedingt auch zu seiner Geschichte. Als „nahezu klassischer Feingeist“, so hat ein Kritiker das formuliert.

„Eigentlich ist er unerträglich“

Nach lesen … !

Lesart die Sendung !

© Deutschlandfunk Kultur, 29.8.2018

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