„Schattenlinien“ Zum Tod des Schriftstellers Philip Roth

Am 22. Mai starb der amerikanische Schriftsteller Philip Roth im Alter von 85 Jahren. Er galt als einer der bedeutendsten Autoren der Gegenwart. Spätestens seit dem Roman „Portnoys Beschwerden“, der 1969 erschien, galt Philip Roth in den Vereinigten Staaten als einer der wichtigen Schriftsteller seiner Generation.

Von Thomas David

In mehr als dreißig Büchern porträtierte und kritisierte er immer wieder die amerikanische Gesellschaft und erörtert dabei die großen existentiellen Fragen nach Liebe, Macht und Tod. Sehnsucht und Eifersucht, Lust und Besitzanspruch sind für Roth die Triebkräfte von Geschichte und Gesellschaft und die Ursache historischer und sozialer Tragik, oder um es mit den Titeln zweier seiner berühmtesten Romane zu sagen: „Der menschliche Makel“ bestimmt das „Amerikanische Idyll“.

© WDR 3, Kulturfeature, 27.5.2018

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