Theater, das war für Max Reinhardt zuallererst Schauspielkunst: „Die Schauspielkunst ist die Befreiung von der konventionellen Schauspielerei des Lebens“, so Max Reinhardt in seiner berühmten „Rede über den Schauspieler“, gehalten 1928 in New York. 

Der Schauspieler „ist der Mensch an der äußersten Grenze zwischen Wirklichkeit und Traum und er steht mit beiden Füßen in beiden Reichen“. Den Schauspielern, ihnen und keinem anderen gehöre das Theater.

Klaus Gmeiner, langjähriger Literatur- und Hörspielchef im Landesstudio Salzburg, hat 1995 eine Dokumentation mit Ausschnitten von Aufführungen der Salzburger Festspiele gestaltet, die wir aus Anlass „100 Jahre Salzburger Festspiele“ wiederholen, u.a. mit Ausschnitten aus „Spiel der Mächtigen“ (1973), „Jedermann“ (1920), „Egmont“ (1956), „Clavigo“ (1949), „Kabale und Liebe“ (1955), „Dame Kobold“ (1960), „Juarez und Maximilian“ (1958), „Spiel um Job“ (1958), „Fast ein Poet“ (1957), „Faust I“ (1964), „Ödipus“ (1965), „Faust II“ (1963), „Lumpazivagabundus“ (1962), „Der Bauer als Millionär“ (1961). Mit Käthe Gold, Maria Schell, Marianne Hoppe, Ewald Balser, Attila Hörbiger, Josef Meinrad, Hans Moser, Peter Weck, Michael Heltau u.a.

http://xb187.xb1.serverdomain.org/radio/musik/Salzburger-Festspiele-Akustische-Dokumente.mp3

© Ö1, Salzburger Festspiele – Theaterdokumente, 18.7.2020

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