Roger Daltrey: „Wird man je erwachsen?“ Im Zeit Interview mit Christoph Dallach

Roger Daltrey, Sänger der britischen Band The Who, über die Musik von Richard Wagner, das Publikum von Woodstock und das Zertrümmern teurer Gitarren.

Mit Christoph Dallach

An einem heißen Sommertag empfängt Roger Daltrey in einem gut gekühlten Luxushotel im Zentrum Londons. Schon von Weitem ist seine Stimme zu hören, genauer gesagt sein donnerndes Lachen. Seit einem halben Jahrhundert ist der Brite berühmt als Sänger der Rockband The Who, die mehr als 100 Millionen Platten verkaufte mit Hits wie „My Generation“, „I Can’t Explain“ oder „Pinball Wizard“. In diesem Jahrtausend sind Daltrey und der Who-Gitarrist und -Songwriter Pete Townshend die letzten Überlebenden der Band. Zuletzt veröffentlichte der verblüffend vitale 75-jährige Daltrey eine Neueinspielung des Who-Klassikers „Tommy“ als Orchesterversion…

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© DIE ZEIT Nr. 34/2019, 15. August 2019

2 Replies to “Roger Daltrey: „Wird man je erwachsen?“ Im Zeit Interview mit Christoph Dallach

  1. so ein paar anmerkungen. „damals“ war „man“ beatles oder rolling stones – ich war the who und bin’s im nachhinein immer noch. ohne „who’s next oder „live at leeds“ und erst recht ohne „quadrophenia“ wäre ich nicht der, der ich bin. aber: daltrey war für mich immere nur der besser aussehende, meins war, ist und bleibt townshend. und der gemeinsame auftritt mit den dead beim rockpalast sozusagen der zusammenfluss zweier ströme zu einem großen fluss.

    wenn ich jetzt vom brexiteer daltrey höre, seine stimme sei noch okay

    > DIE ZEIT: Mr. Daltrey, Ihre Stimme ist immer noch erstaunlich kräftig …

    denke ich, was für ein schwachkopf, hat er sich mal „as long as i have you“ oder – schlimmer – „going back home“ mit dem wunderbaren wilko johnson angehört. ich denke, er hätte besser weiter kleinerere rollen wie in der „highlander“-serie angenommen und aufgehört zu singen. stimme kann ich das nur nennen, wenn ich mal gut gelaunt ihm gegenüber bin. und wenn ich sein werk betrachte, muss ich immer zwangahft an art garfunkle denken. paul simon hat mehr drauf.

    dann gehört natürlich die „tommy orchestral“ von 1972 zu meinen lieblingsplatten – und seine verhunzte version von vor einem jahr eher in die tonne. warum hat er das bloß gemacht?

    und der interviewer hat ihn nicht gefragt, warum er bloß ein brexiteer geworden ist. die antwort hätte ich dann doch zu gerne gehört.

    sorry für den essig im wein und trotzdem danke für die post. die gelegenheit, mich kurz über ihn zu ärgern, hätte ich sonst verpasst. um mein gleichgewicht wieder zu finden, werfe ich mal das „1969-09-23 Amsterdam remaster“ konzert mit vollständigeer tommy-version an und erinnere mich dran, daß er mal jung war 😉

  2. Da kann ich dir zustimmen. The Who waren mir lieber als The Beatles oder den Stones. Das habe ich aber erst spät mitbekommen ( andere Generation) und ihre Konzerte sind der Wahnsinn ! Magic Bus … Ansonsten bin ich ganz bei Dir.

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