Wer ist eigentlich dieser Burial? William Emmanuel Bevans betrat 2005 als Anonymous die musikalische Bildfläche. Kein Klarname, so gut wie keine Interviews, keine Fotos. Wenn das Internet nicht weiterhilft, bleiben nur die Beats. Und die machten Burial schnell zum ästhetisch-musikalischen Testamentsverwalter der britischen Rave-Kultur.

„Burial ist eine Idee, ein Leitmotiv, immer wieder auf andere Weise erzählt.“

Die Tracks von Burial sind durchströmt von einer dick wattierten und dabei umso analytischeren Sicht auf das, was den britischen Dancefloor immer wieder so einzigartig und relevant gemacht hat. Herausgelöst aus der lähmenden Zeitachse und abstrahierend neu kontextualisiert für eine Zukunft, in der es keine Vergangenheit mehr gibt. Diese Zukunft ist heute – zehn Jahre nach der Veröffentlichung seines zweiten Albums „Untrue“ – angebrochen. Zeit für einen Realitäts-Check. Ist der Klassiker wirklich einer? …

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Ein Gespräch von Martin Raabenstein und  Thaddeus Herrmann 

 

https://youtu.be/KcN9kN21DVE

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