Richard Teitelbaum war ein musikalischer Pionier. Er war der erste der mit elektronischen Instrumenten im Jazzkontext experimentiert hat.  Er brachte Robert Moog dazu den firmeneigenen Synthesizer so zu verändern, dass neuronale Schwingungen als Steuerspannungen verwendet werden können. Er gründete „Musica Elettronica Viva“ mit Alvin Curran und Frederic Rzewski. Seine Duo Arbeiten u.a. mit Anthony Braxton, ist legendär. Jetzt ist er an den folgen eines Schlaganfalls gestorben.

 

„Timezones“ mit Anthony Braxton war eine sehr wichtige Platte für mich, die ich sehr, sehr oft gehört habe. Später habe ich seine Musik nicht mehr verfolgt.

Als er dann 2016 mit „The Declaration of Musical Independence“ für mich wieder zu hören war, wollte ich wissen was er die ganze Zeit gemacht hat.

Und außerdem, das muss ich hier loswerden, war er mit seiner Musik wesentlich für den Erfolg dieser CD mit Andrew Cyrille verantwortlich. Die nachfolgende CD ohne Richard war Langeweile pur.

Auf npr gibt es einen Nachruf von Nate Chinen der sehr ausführlich ist und hier als Referenz zu sehen ist.

Danke, das Du meinen Beitrag kommentieren möchtest

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.