Der Chef der einflussreichen Band Gang of Four starb mit 64 Jahren. Während in großen Teilen Englands noch Punk wütete, hatte ihn die Band Gang of Four bereits weiter gedacht. Chef der 1976 in Leeds gegründeten Band war Andy Gill. Der bis zuletzt als Gitarrist und Produzent tätige Musiker ist nun nach kurzer Krankheit gestorben. Gang of Four nannten sich nach der chinesischen Viererbande.

Von Karl Fluch

1978 erschien ihre erste Single, 1979 ihr zynisch „Entertainment“ genanntes Debüt. Es sorgte für Furore dies- und jenseits des Atlantiks. Der Post-Punk der Gang war tanzbar, das Wort vom kalten Funk beschrieb ihre Musik treffend, zumal Gill und Co sich ihre Zutaten bei Disco, Dub, linker Ideologie und eben Funk borgten. Damit schufen sie eine Ästhetik, die sich als nachhaltig und einflussreich erweisen sollte…

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© DerStandard, Kultur, 2.2.2020

Nachruf Tagespiegel Jenni Zylka

Nachruf TAZ Klaus Walter

Nachruf Süddeutsche.de

Nachruf Die Presse Thomas Kramar

Nachruf Die Zeit

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