„Pop nach dem Millennium“ – Jens Balzer über die Musik der Gegenwart

Der Autor Jens Balzer hat ein Panorama der gegenwärtigen Pop-Kultur geschrieben: „Pop“. Es beschreibt die verschiedensten Facetten vom Männlichkeits-Kult im HipHop bis zum Tanz-Rausch im Berliner Berghain, wo nicht mehr nach Gender gefragt wird.

Von Ralf Summer

„Lady Gaga, Rihanna, Beyoncé – in den Zehnerjahren haben weibliche Pop-Stars die Charts übernommen“. Der Autor Jens Balzer hat ein Panorama der Gegenwart, einen kurzweiligen Reader über die Pop-Kultur geschrieben: „Pop“. Es beschreibt die verschiedensten Facetten des Pop: von den erwähnten, mächtigen Frauen des Urban-Sounds aus den USA über die schwächlich wirkenden Songwriter mit Vollbart, vom Männlichkeits-Kult im HipHop bis zum Tanz-Rausch im Berliner Berghain, wo nicht mehr nach Gender gefragt wird. Balzer, Jahrgang 1969, stellvertretender Feuilleton-Chef der Berliner Zeitung, Kolumnist im Rolling Stone, Juror beim Deutschen Schallplattenpreis, Kurator des „Decession“ -Festivals in Volksbühne (Berlin) und Kammerspiele (München), ist eifriger Konzertgänger und erklärt, wieso Rufus Wainwright, Sting und Rammstein den Pop nicht weiterbringen – wohl aber Künstler wie Anohni, Burial, FKA Twigs oder Sunn O)))).

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© Bayern 2, Zündfunk Genrator, 19.12.2016

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