„Polen trifft auf Norwegen im Jazz“ Maciej Obara Quartet

Polen war Gastland bei der diesjährigen Jazzahead! in Bremen. Beim Galakonzert tratt das Maciej Obara Quartet auf, in dem zwei Polen und zwei Norweger zusammenspielen. Zu hören war Material aus dem Album „Unloved“, das ausgezeichnete Kritiken bekam.

Maciej Obara (Jahrgang 1981) hat schon vor einigen Jahren wertvolle Akzente in der Band des polnischen Trompeters Tomasz Stanko setzen können und auch mit seiner Band „Obara International“ für einige Furore in seinem Heimatland gesorgt. Seine internationale Karriere steht allerdings noch ganz am Anfang, wobei er mit seinem aktuellen Album „Unloved“ (ECM) derzeit offene Türen einrennt und nicht ohne Grund beim Gala-Konzert bei der „Jazzahead“ präsentiert wird.

Sein bereits erwähnter Mentor und Kollege Tomasz Stanko lobt Obara in höchsten Tönen. Dieser sei ein großartiger Musiker, dessen Musik kraftvoll, tiefgründig, voller Charme und Schönheit zugleich ist.

In seinem aktuellen Quartett trifft Maciey Obara zudem auf drei exzellente Mitmusiker, die gemeinsam mit einer sympathischen Leichtigkeit die Tiefen möglicher Klanglandschaften ausloten.

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Maciej Obara Quartet
Maciej Obara, Altsaxofon
Dominik Wania, Piano
Ole Morten Vaagan, Bass
Gard Nilssen, Schlagzeug

jazzahead!, Konzerthaus Die Glocke Bremen
Aufzeichnung vom 20.04.2018

© Deutschlandfunk Kultur, 7.5.2018

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