Auf Einladung vom Musikfest Bremen trat das Orchestre National de Jazz im BLG-Forum in Bremen auf. Die Big Band verändert sich je nach Projekt und Leader. Im Moment hat Olivier Benoît die Leitung übernommen. In Bremen stellte er das Programm „Europa Oslo“ vor. 

Institution aus Frankreich

Das Orchestre National de Jazz ist eine sich ständig wandelnde Institution des französischen Jazzgeschehens. Schon 1986 gab es die erste Ausgabe des Nationalorchesters, bewilligt und gefördert vom Kultusministerium unter Jack Lang. Die Leitung übernahm der arrivierte New Jazz-Saxophonist Francois Jeanneau. Diese Nominierung gab die Richtung vor.

Die Big Band steht für eine zeitgerechte, progressiv ausgerichtete Jazzauffassung, Größe und Besetzung wechseln je nach Projekt und Leader. Die meisten künstlerischen Leiter blieben für eine Amtszeit von drei Jahren. Derzeit hat Gitarrist und Komponist Olivier Benoît den Hut auf – immerhin schon im fünften Jahr. Das hängt auch mit seinem ambitionierten Ansatz europäischer Brückenschläge zusammen.

Programm „Europa Oslo“

Er begann mit einem Programm, das „Europa Paris“ überschrieben war. Darauf folgten „Europa Berlin“ und „Europa Rome“. Im Rahmen des Bremer Musikfestes stellte das zwölfköpfige Unternehmen den jüngsten Ausflug in den europäischen Norden vor: „Europa Oslo“. Benoît ließ sich dazu von einem längeren Besuch in Norwegens Metropole inspirieren. Die – ins Englische übertragenen – Texte lieferte der Norweger Hans Petter Blad. Der aktuellsten Ausgabe des Orchesters gehören unter anderem die Sängerin Laura Maria Baccarini, der Geiger Théo Ceccaldi und die Saxophonisten Christophe Monniot und Robin Finker an.

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© Bremen 2, Sounds In Concert, 22.12.2018

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