„The Artist’s Cut“ versucht einen Mittelweg der Produktion Elektronischer Musik – aus Improvisation einerseits und langwieriger Produktion (Komposition) andererseits – um den Atem der Spontaneität und maßvolle Bearbeitung zu verbinden.

Ein „Artist“ begibt sich für einen Tag in ein Studio, wo ihm ein Produzent als Arbeitspartner und kritisches Gegenüber beim „Cut“ beisteht. Mit dieser Produktionsform wird an die Pionierzeit von Elektronischer Musik angeknüpft, als Werke in vielstufiger Zusammenarbeit von Komponist und Technik entstanden.

Jérôme Noetinger – 1966 in Marseille geboren – erzeugt und bearbeitet seine Klänge mit einem Revox-Tonbandgerät das er auf vielfältige Weise durch Gadgets ergänzt, präpariert und unkonventionell manipuliert. Aus spielerisch improvisatorischem Ansatz lässt er unerwartete Klangwelten erblühen, die er feinsinnig gestaltet.

Jérôme Noetinger – Artist im Studio
Saturday Black Out I / Saturday Black Out II / La Grenouille joyeuse /
La Vache heureuse; Jérôme Noetinger, Dispositif électroacoustique
Aufnahmen vom 28. – 29. November 2016 aus Köln

Jérôme Noetinger präsentiert seine Musik

Discordes with Aude Romary;
Aude Romary, Violoncello; Jérôme Noetinger, Dispositif électroacoustique
Thymolphthalein
Anthony Pateras, Klavier und Synthesizer; Natasha Anderson, Blockflöte
und Computer; Clayton Thomas, Kontrabass; Will Guthrie, Schlagzeug;
Jérôme Noetinger, Dispositif électroacoustique
Un temps (2007) / PlasticConcrete (2014) / L´Épaisseur de la nuit
(2014-15)
Jérôme Noetinger, Dispositif électroacoustique

© WDR 3, Open Sounds, 17.11.2018

Danke, das Du meinen Beitrag kommentieren möchtest

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.