Das Institut für Elektronische Musik und Akustik (IEM) an der Kunstuniversität Graz wurde 1965 nach dem Vorbild des Studio für elektronische Musik des WDR gegründet. Im Anschluss: Point of View [70] mit dem Komponisten Marko Ciciliani.

Mit  Michael Rebhahn

Das Institut für Elektronische Musik und Akustik (IEM) an der Kunstuniversität Graz wurde 1965 nach dem Vorbild des Studio für elektronische Musik des WDR gegründet. Seither steht im Mittelpunkt der Arbeit am IEM die Verschränkung von künstlerischer Forschung und experimenteller Entwicklung. Die spezielle Infrastruktur am IEM ermöglicht es, inter- und transdisziplinäre Fragestellungen unmittelbar experimentell zu untersuchen; zudem entstehen hier kontinuierlich neue Werke der Elektronischen Musik, der Klang- und Medienkunst. Im Studio Elektronische Musik ist eine Auswahl von jüngeren Arbeiten von Studierenden und Lehrenden des IEM zu hören: Musik von Ina Thomann, Lukas Wegscheider, Anna Maly, Davide Gagliardi, Daniele Pozzi und Artemi-Maria Gioti sowie von Marko Ciciliani, Gerhard Eckel und Daniel Mayer.

anschließend:

Point of View [70]: Marko Ciciliani

Marko Ciciliani (*1970) ist Komponist, Performer und audiovisueller Künstler. Die Schwerpunkte seiner Arbeit vereinen performative elektronische Musik in audiovisuellen Kontexten, unter Einbeziehung von Live-Video oder Licht. Charakteristisch für seine Arbeit ist, dass er Klang nicht nur als abstraktes, sondern als kulturell geprägtes Material versteht und nach vielfältigen Anknüpfungen zu anderen Medien sucht. Zur Zeit ist er Professor für Computermusik-Komposition am Institut für Elektronische Musik und Akustik (IEM) der Kunstuniversität Graz. In „Point of View“ stellt Marko Ciciliani eine persönliche Auswahl von Stücken vor – zu hören ist Musik von Marcus Schmickler, Sara Glojnarić, Lucretia Dalt, Tarek Atoui, Reiko Yamada und Yannis Kyriakides.


© WDR 3, Open Sounds, 19.1.2019

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