Open Sounds: SchreibenDenkenHören

Words don’t come easy. Textproduktion ist oft ein hartes Ringen zwischen Blockade und Ideenrausch. Auch die „westfälische Dichterfürstin“ Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848) kannte die Irr- und Umwege des Schreibens. Neue SprachISoundIArt auf Wörtersuche.

Ausgehend von den Skizzen Annette von Droste Hülshoffs lässt die Autorin Ruth Johanna Benrath für ihr neues Hörstück „Der korallene Wald“ die Wege vom Laut zum Wort zur Zeile in einer mitreißenden Wortklangcollage hörbar werden.

Schreiben als Denken, Denken im Schreiben, Schreiben als Teilhabe und Positionierung in einer Welt, die ihrerseits rigide Rollenmuster vorschreibt sind Motive, die auch in Hans Ulrich Humperts Hörstück über Bettina von Arnim (1785-1859) anklingen.

In „…als ob meine Natur facettiert sei…“ setzte Humpert den Fokus auf Bettina von Arnims soziales Netzwerk, das er als Brennglas der deutschen Romantik betrachtet: Auf der Suche nach von Arnims künstlerischer Identität kommen die Schriftstellerin selbst und ihre literarischen und musikalischen Zeitgenossen zu Wort.

„Der Korallene Wald“ von Ruth Johanna Benrath

„Der Korallene Wald“ von Ruth Johanna Benrath
Mit: Ilse Ritter, Birte Schnöink, Paula Dombrowski, Hedi Kriegeskotte, Christopher Heisler und Gerd Wameling
Musik: Andreas Pichler
Ton: Jean-Boris Szymczak
Regie: Christine Nagel
WDR 2017/49′

„…als ob meine Natur facettiert sei…“
von Hans Ulrich Humpert

Mit: Leslie Malton, Bernt Hahn und Traugott Buhre
Realisation: der Autor
Technische Realisation: Marcel Schmidt
WDR 2009/43′

Link zum Player

© WDR 3, Open Sounds, 30.12.2017

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