48 Stunden dauert das „komponierte Klanggedächtnis“, das Franz Martin Olbrisch aus mehr als vier Jahrzehnten Musikgeschichte zusammengesetzt hat. Sein konsequent durchkomponiertes wie monumental dimensioniertes Radioprogramm „FM o99.5“ wurde 1996 bei den Donaueschinger Musiktagen uraufgeführt.

Mit Martina Seeber

Das Material dazu stammt aus den Archiven von Deutschlands ältestem, bedeutendsten und größtem Festival für Neue Musik. Franz Martin Olbrisch verwendet die historischen Klangdaten als Steinbruch für seine eigenen radiophonen Kompositionen. Eine Musik aus 83 Teilen, die in historische Räume taucht, Zukunftsräume entwirft und vor allem den Raum selbst in Frage stellt: den architektonischen, den sozialen und den Freiraum des Radiohörens.

 

Franz Martin Olbrisch „FM o99.5“ (1993)
Radiophone Installation

Mit Ausschnitten aus:

Nr. 7: Kanon à 11
Nr. 34: Schichtwechsel
Nr. 2: studio
Nr. 3: …mit den Lücken die entstehen, wenn Milch gerinnt
Nr. 8: …zwischen ihnen war ein Spalt…

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