Open Sounds: „Endlosschleifenmusik“

Sie haben keinen Anfang und kein Ende. Endlosschleifen wird nachgesagt, stumpf, eintönig und langweilig zu sein. Dabei ist das Phänomen komplexer. Musik, die auf Loops basiert, unterliegt nicht einer zielgerichteten Struktur. Alte und Neue Loops von Raymond Scott bis Lorenzo Senni.

Von Raphael Smarzoch

Sie macht andere Hörerfahrungen möglich. Komponisten wie Pierre Schaeffer und Karlheinz Stockhausen experimentierten mit Loops. Aber auch Raymond Scott oder Elvis Presley. In jüngerer Zeit setzten William Basinski und Wolfgang Voigt den Loop als romantische Sehnsuchtstechnik ein, während die Computermusiker von Evol das psychoakustische Potential des Loops zwischen Ennui und Transzendenz erforschen. Raphael Smarzoch untersucht für WDR 3 Open Sounds die Magie des klingenden Augenblicks.

© WDR 3, Open Sounds, 6.4.2019

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