Wie gut Jazz und Pop zusammengehen, hat die Bremer Konzertreihe „On The Jazzy Side Of Pop“ über Jahre gezeigt. Die gleichnamige Band, die sich in dieser Zeit formierte, führt das bewährte Konzept weiter. Eröffnet wurde der Doppel-Konzert-Abend vom Duo Doglance.

An den legendären Club-Abenden im Bremer Moments stand in der Regel das Werk eines Künstlers, einer Künstlerin oder einer Band im Mittelpunkt. Das heutige Sextett gewinnt daraus eine Art Best of-Programm, erweitert um aktuelle Ideen. Songs von Björk, Sting, Prince, Joni Mitchell, den Beatles, Tom Waits und Michael Jackson werden mit Jazzgefühl und Improvisationslust interpretiert.

Doppelkonzert mit Spielfluss zwischen Jazz und Rock

Selbst Vokalist Nick Gibbs, Australier mit Wohnsitz Bremen, geht elegant über den Rahmen der Vorlagen hinaus. Dabei wahrt die Gruppe, die 2012 von Pianist/Keyboarder Felix Elsner ins Leben gerufen wurde, die melodische Linie und den passenden Groove. „Smells Like Walrus in April“ heißt das erste Album, das im vergangenen Jahr erschien. Der Titel verschränkt gewitzt Songs von Nirvana, den Beatles und Prince.

Den Konzertabend im Kulturzentrum Schlachthof, durchgeführt unter speziellen Corona-Bedingungen, eröffnete ein außerordentliches Duo. Doglance sind Julian Fischer, Gitarren-As aus Bremen, und Nathan Ott, Top-Drummer aus Berlin. Ihre Auftritte stecken voll kalkuliertem Risiko. Mit Sinn für musikalische Abenteuer vertrauen sie auf die Inspiration des Moments und geben sich dem Spielfluss zwischen Jazz und Rock hin.

Doglance:

http://xb4160.xb4.serverdomain.org/Musik/Doglance-Konzert.mp3

On The Jazzy Side Of Pop

http://xb4160.xb4.serverdomain.org/Musik/On-The-Jazzy-Side-Of-Pop-Konzert.mp3

Konzertmitschnitte vom 28. August 2020 aus dem Kulturzentrum Schlachthof, Bremen

© Bremen 2, Sounds in Concert, 26.9.2020

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