Komponisten wie Guillaume de Machaut oder Carl Philipp Emanuel Bach stehen für Chris Newman für Neue Musik. Deren Musikstücke fließen häufig in seine eigenen Werke ein, wenn auch oftmals verwandelt. Nike Keisinger hat für unsere Sendung Mouvement mit dem britischen Künstler gesprochen. 

Nicht die Darmstädter Schule steht nach Ansicht des britischen Künstlers Chris Newman für Neue Musik, sondern Komponisten wie Guillaume de Machaut, Claudio Monteverdi, Carl Philipp Emanuel Bach oder Franz Schubert. Ihre Musik, die Newman liebt und bewundert, fließt oft in seine Kompositionen ein, bildet, oftmals verwandelt oder umgeformt, eine von zwei Schichten. In seiner Klaviersonate Nr. 10 beispielsweise nutzt Newman die Tonhöhen von Schuberts „Winterreise“, unterwirft sie aber Prozessen wie bei einer isorhythmischen Motette von Guillaume de Machaut, sodass andere Harmonien und eine neue Syntax entstehen.

http://xb187.xb1.serverdomain.org/radio/musik/Mouvement-Chris-Newman.mp3

Chris Newman
– Sinfonie Nr. 2
– Piano concerto Nr. 2
– „Ghosts“ für Ensemble

© SR 2, Mouvement, 29.10.2020

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