Nimmt die elektronischen Musik Schaden – am Nachdenken über sie? Davor warnt ausgerechnet Simon Reynolds, einer der renommiertesten Pop-Theoretiker.

Als Charlie Parker und seine Freunde in den vierziger Jahren den Bebop erfanden, fragten sich ältere Jazzfans, wofür das gut sei: Jazz als Kunst? Diese verkopfte Musik swinge nicht mehr. Man könne dazu auch unmöglich tanzen.

Eine ähnliche Debatte wird im Herbst 2019 nun auch über elektronische Tanzmusik geführt – die nun eben keine mehr sei. Einer der hellsten Köpfe der Pop-Kritik, Simon Reynolds, hat den negativen Begriff der «Conceptronica» geprägt. In einem Text für die Online-Plattform «Pitchfork» – das weltweit führende Meinungsmedium im Pop – verwendet er ihn nicht weniger als 21 Mal….

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© NZZ, Feuilleton, 21.11.2019

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