„Not Only Do We Disappear – Sichtbarkeit in Lärm und Worten“ Ein Porträt der Musikerin und Dichterin Camaye Ayewa alias Moor Mother

Moor Mother zeigt Gesicht. In ihren Texten beschreibt sie die Lebensverhältnisse von AfroamerikanerInnen in den USA, geprägt von Gewalt, Rassismus, Ausgrenzung und Armut. Das Trauma der Sklaverei scheint hier keineswegs aufgearbeitet, sondern bis heute Ursache einer allgegenwärtigen Brutalität.

Von Franziska Buhre

Camaye Ayewa kommt aus Philadelphia und tritt inzwischen in aller Welt auf. Im Quintett Irreversible Entanglements hat sie furiose Komplizen auf Trompete, Altsaxofon, Bass und Schlagzeug an ihrer Seite. Anlass für die Gründung der Band war 2015 ein Konzert von MusikerInnen gegen Polizeigewalt. Ayewa setzt sich aktiv für Gerechtigkeit gegenüber Menschen aus marginalisierten Randgruppen ein und ist Mitglied im Kollektiv Black Quantum Futurism. Das begreift afroamerikanische und afrikanische Theorien der Metaphysik als wesentlich für die Lebensgestaltung von People of Color.

© SWR 2, NOWJazz, 2.11.2018

Playlist:

Moor Mother:
Beating True / Alpha Serpentis
Moor Mother

Moor Mother:
Seem Like Never / Alpha Serpentis
Moor Mother

Moor Mother:
Deadbeat Protest / Fetish Bones
Moor Mother

Keir Neuringer:
Fireworks / Irreversible Entanglements
Moor Mother / Neuringer / Navarro / Stewart / Holmes

Moor Mother:
Cabrini Green x Natasha McKenna / Fetish Bones
Moor Mother

Neuringer / Navarro / Stewart / Holmes :
Chicago to Texas / Irreversible Entanglements
Moor Mother / Neuringer / Navarro / Stewart / Holmes

Moor Mother x Mental Jewelry :
Matter of Time / Crime Waves
Moor x Mental Jewelry

Neuringer, Navarro, Stewart, Holmes :
Projects / Irreversible Entanglements
Moor Mother / Neuringer / Navarro / Stewart / Holmes

Moor Mother & Mental Jewelry :
The City / Crime Waves
Moor Mother x Mental Jewelry

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