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The Notwist veröffentlicht ein Live-Album mit vielen Raffinessen. Markus Acher reüssiert unter seinem Alias Rayon ebenso auf der Langstrecke.

Als die Indie-Institution The Notwist kürzlich ein Livealbum ankündigte, war man neugierig und skeptisch zugleich. Neugierig, weil die Live-Qualitäten der Band, die die oberbayerische Kleinstadt Weilheim auf die Weltkarte des elektronischen Pop gehievt hat, stets gewachsen sind. Skeptisch, weil Popstars häufig Live-Alben veröffentlichen, um ein kreatives Loch zu füllen. Selbst bei The Notwist – Popstars für all jene, die Popstars hassen – war man sich unsicher: Braucht man ein solches Live-Album, zumal ganz ohne neue Songs?

….Wenn man The Notwist als Dachorganisation begreift, so wäre Rayon ein verlässlicher, immer mal wieder auftauchender Sidekick. So nennt Notwist-Mastermin Markus Acher sein eigenes Werk – wobei, „Soloprojekt“ trifft es nicht ganz, Acher komponiert zwar alle Stücke, kollaboriert aber mit Gästen. Zuletzt hat er unter diesem Alias Filmmusiken geschrieben, 2015 für den italienischen Film „N-capace“. Knisternde, meist repetitive elektronische Sounds kamen dabei raus….

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© TAZ, 4.11.2016, Jens Uthoff

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