Etwas mehr als 100 Jahre ist es nun her, dass Arnold Schönberg das Tor zur atonalen Musik aufgestoßen hat. Seitdem kann kein Komponist, der etwas auf sich hält, mehr klassisch komponieren, ohne zu riskieren, dass auf ihn ein Bannstrahl fällt.

Von Alexander Pschera

Die Neue Musik ist inzwischen zwar im Abonnementkonzert angekommen, aber angenommen haben sie nur wenige Hörer. Die meisten lassen sie über sich ergehen. Sie fristet ein Dasein als subventionierte Spielwiese für Hochbegabte. Was also ist ihre Daseinsberechtigung? Eine Spurensuche jenseits von Theodor W. Adorno.

 

Manuskript PDF

© SWR 2, Essay, 15.4.2019

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